H: 44cm B: 40cm T: 44cm Die Herstellung einer Bronzefigur ist ein sehr aufwändiges Verfahren. Am Anfang steht der Entwurf des Künstlers inspiriert duch eigene Ideen, Fotos oder Zeichnungen. Wenn er ein Werk aus Bronze anstrebt, beginnt ermit der Gestaltung des Modells in Ton, alternativ in Gips. Auf das Urmedell wird in mehreren dünnen Schichten Silikon aufgetragen. Es entsteht das sogenannte "Gummimodell" der späteren Bronzefigur. Dies kann nur wenige Male verwendet werden, da durch den Gießvorgang die Form rissig und somit unbrauchbar wird. Seltsam kurz und dennoch hochdramatisch ist der Guß der Bronzefigur. Die flüssige Bronze, ihre Temperatur beträgt 1000-1200 Grad Celsius, in einem fast weißglühenden Keramiktiegel wird von zwei Männern in Schutzkleidung mit einer doppelgriffigen Zange genau über den Gustrichter gelenkt. Die flüssige Bronze wird vorsichtig in die Form gegossen. Der Guss ist beendet, wenn der Bronzespiegel im Trichter sichtbar wird. Nach etwa 20 Minuten ist die Bronze ( je nach Volumen) soweit abgekühlt, dass der Gusskasten geöffnet und, nach völliger Abkühlung, der Schamottemantel mit Schlägen entfernt werden kann. In mehreren Arbeitsgängen werden Laugen in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen aufgetragen. Danach erhält man die endgültige Oberflächenstruktur mittels Bürsten und Schleifen.
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