Gefertigt in Handarbeit, stellt dieser freundliche wasserspeiende Drache aus Bronzeguß ein wertvolles Einzelstück dar. An diesem 15 cm großen Drachen werden Sie lange Ihre Freude haben und Ihre Nachbarn Sie beneiden. Ist Ihnen Missy zu klein? Dann könnte Drusilla die richtige Größe für Sie haben! Wasserspeier sind architektonische Elemente – zumeist Rohre oder Rinnen – zur Wasserableitung an Dächern, häufig in Verbindung mit aus Stein gemeißeltem Bauschmuck, der motivisch meist Tierformen darstellt. Sie dienen dazu, das in den Dachrinnen gesammelte Regenwasser vom Gebäude weg zu Boden fließen zu lassen, damit es nicht in Mauerwerk und Fundament eindringt.Im Springbrunnenbau werden die wasserspeienden Figuren und die wasserspeienden Rohre ebenfalls Wasserspeier genannt. In der Antike waren sie vor allem in Form von Löwenköpfen, denen das Wasser aus dem Maul spritzt, auf der als Sima bezeichneten Traufrinne angeordnet. Bereits in der Romanik und später in der Gotik und Renaissance verwendete man, besonders bei größeren Kirchengebäuden, häufig dämonische Gestalten oder Tiere in einer symbolischen Bedeutung. Sie befinden sich an der Außenfassade der Kirchen, niemals innen. Damit symbolisieren sie den Einfluss des Teufels auf die irdische Welt, der in Kontrast zur Reinheit des Himmelsreiches (symbolisiert durch das Innere der Kirche) steht. Gargoyles (auch Gargylen) haben des Weiteren den Ruf, Beschützer zu sein. Ihr dämonisches Aussehen soll den Geistern und Dämonen einen Spiegel vorhalten und sie vergraulen und somit Kirchen und Klöster vor bösen Mächten schützen; siehe auch: Neidkopf.Neben den steinernen gab es später auch Wasserspeier aus Metall. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verloren sie aber meist ihre Funktion, da man dazu überging, das Regenwasser in Dachrohren nach unten zu führen. Die französische Bezeichnung für Wasserspeier ist Gargouille, und die englische Gargoyle, verwandt mit dem deutschen gurgeln. Über das Englische hat der Begriff als Gargoyle durch die Verwendung in der Fantasy-Literatur und Computerspielen, (z.B. in der Ultima-Rollenspielserie von Richard Garriott), auch in den deutschen Sprachgebrauch Einzug gefunden. Dort beschreibt er in der Regel magische Wesen, die tagsüber Steinstatuen sind, bei Sonnenuntergang zum Leben erwachen und bei Sonnenaufgang wieder zu Stein werden. Die Herkunft von Gargoyles wird in mythologischen Legenden auf sehr spirituelle und verschiedene Weise dargestellt. So sollen Gargoyles u.a. eine der ältesten Spezies auf der Erde sein, unumstritten mit Drachen verwandt sein, indem gesagt wird, dass Gargoyles, Drachen und andere auf der Erde lebenden Reptilien den selben Vorfahr haben. Ähnlich wie das Verwandschaftsverhältniss zwischen Mensch und Affe.Als Fantasy-Kreaturen tauchen Wasserspeier bzw. Gargoyles auch in den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett, in der Zeichentrickserie Gargoyles von Disney, in einigen Horrorfilmen, sowie in weiteren Fantasyserien und Romanen auf. In den meisten Fällen werden die Gargoyles aufgrund ihres Aussehens gern als „Feindbild“ genutzt, ganz entgegen ihrem eigentlichen Zweck, dem Beschützen und Verteidigen der Schwächeren. ( Quelle: Wikipedia)
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